Die Gesetzmässigkeit des Wandels

Die Philosophie des Feng Shui hat seine Wurzeln im I Ging, einem der ältesten, jemals geschriebenen Weisheitsbücher und Orakel. Das Buch der Wandlungen – wie das I Ging auch genannt wird – beruht auf Beobachtungen der Natur und des menschlichen Lebens. Es stellt in der Form von 64 so genannten Hexagrammen (vertikale Abfolge von sechs durchgezogenen oder unterbrochenen Linien) sämtliche Energien dar, die unser Leben beeinflussen. Diese Abfolge unterschiedlicher Zeichen widerspiegelt in ihrer Gesamtheit die Gesetzmässigkeit des Wandels, der Vergänglichkeit und der zyklischen Zeitqualität. Im Sinne des chinesischen Sprichworts «Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen Windmühlen» unterstützt uns das I Ging darin, Veränderungen zu erkennen, anzunehmen und zu nutzen.

«Verdichtet und materialisiert sich der Geist, entsteht ein materieller Zyklus.»